Online-Marketing lässt Parallelen zur Börse zu

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„Marketing“ ist heutzutage der wohl aufgeblähteste Begriff unserer Wirtschaftswelt. Auch wenn der Begriff „Bitcoins“ wohl nah rankommt muss man festhalten, dass mittlerweile eine unzählige Anzahl an Maßnahmen im Marketing möglich ist. Was an sich nicht schlecht ist sorgt jedoch für das Problem, dass man gar nicht mehr so richtig zuordnen kann, was denn nun was ist. Wie Online-Marketing mit dem Prozess an der Börse zu vergleichen ist stellen wir deshalb im Folgenden mit Hilfe des Aktienhandels dar.

Online-Marketing als Ganzes

Bevor dies jedoch gemacht wird unterscheiden wir vorerst die groben Bereiche des Online-Marketings. So startet für Unternehmen alles mit einer Website, geht vermutlich über Display Advertising, also Internetwerbung, bis hin zu Suchmaschinen- oder Email-Marketing. Social Media ist dabei eine der jüngeren Disziplinen.

Mittlerweile ist die Nachfrage nach bestimmten Maßnahmen im Internet so hoch geworden, dass ein Handel mit Werbeplätzen, Links und auch ganzen Webseiten entstanden ist. Was Online-Marketer dadurch von der Börse lernen können erklären wir im Folgenden an konkreten Beispielen.

Werbeplätze

Tasten wir uns langsam heran. Werbung und Werbeplätze werden in primitiven Formen schon seit Jahrhunderten betrieben. So sind Marktschreier mit die ersten Werbetreibenden. Was Mitte des letzten Jahrhunderts dann die klassische Werbung war (also Zeitung, Plakat oder auch TV-Werbung), wird heutzutage von nahezu allen Experten schon mit der Internetwerbung verglichen.

Der Unterschied ist jedoch, dass nicht mehr nur Agenturen, wie in den 60ern, sich um solche Plätze streiten, sondern auch viele Kleinunternehmer im Markt um Werbeplätze mitmischen können. Ein unglaublicher Run auf Banner, In-App-Werbung oder Links ist losgetreten worden.

Links

Somit kommen wir zu der ersten Lektion, die auch an der Börse wichtig ist: Eine ausgiebige Recherche über das Unternehmen, von dem man Anteile will, ist notwendig. So ist es auch beim Link-Building. Je nachdem wo ein Link erworben werden will muss sich der „Trade“ auch lohnen. Hunderte von Euro für einen Link, der von 100 Leuten gesehen wird, ist es natürlich nicht Wert. Hier ist weniger Spekulation angesagt, als bei Aktien. Die Sicherheit sollte überwiegen.

Webseiten

Spannend wird es bei Webseiten. Besonders in Affiliate-Programmen werden Webseiten aufgebaut, um diese dann verkaufen zu können. Hier ist es enorm wichtig, dass sich über die Erfolgschancen dieser Webseiten Gedanken gemacht werden. Bei der Börse, die natürlich schon viel, viel länger existiert, ist daraus sogar ein eigenes Feld entstanden. Das spannende CFD-Trading setzt nicht mehr auf die Aktien selbst, sondern auf deren Steigen oder Fallen. Damit kann schneller Geld gemacht werden.

Und von diesem Ansatz kann man lernen: Denn erst wenn man sich darüber bewusst ist wie eine Seite weiterläuft, kann man rational bewerten, ob die Kaufsumme einen Sinn hat.

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