Ich habe ein neues Projekt gestartet das sich speziell um WordPress dreht und Deals und Reviews zu den beliebtesten Plugins, Themes und co enthält. Entsprechend habe ich auch alle WordPress-Post von dieser Webseite auf die neue umgezogen.

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Viele Webseiten-Betreiber fürchten ihn: Den Schreibprozess. Dabei sind gute Texte gar nicht so schwer, anzufertigen. Ein paar einfache Regeln reichen schon, um geeigneten Content für die eigene Homepage zu schreiben.

Warum sind gute Texte so wichtig?

Online-Marketing funktioniert heute anders als noch vor 20 Jahren. Mittlerweile bewerten Suchmaschinen wie Google auch das Nutzerverhalten und richten das Ranking einer Seite danach aus. Ein User, der länger auf einer Webseite verweilt und sich vielleicht mehrere Texte durchliest, zeigt Google mit seinem Verhalten, dass die Seite wertvoll ist.

Webseiten-Betreiber sollten sich also Mühe geben, so nützlichen Content wie möglich anzufertigen. Aber wie gelingt das am besten?

Einfach schreiben

Das Gute ist: Auf einer Webseite erwarten Besucher keinen künstlerisch anspruchsvollen Roman. Im Gegenteil: Fast niemand setzt sich in einen gemütlichen Sessel, um eine Webseite ausgiebig zu studieren. Die meisten Nutzer vollen Informationen so schnell wie möglich erhalten. Vor allem, auf mobilen Geräten wie Smartphones scannen sie Texte oft nur hastig ab.

Webseiten-Betreiber müssen daher kein schriftstellerisches Ausnahmetalent sein. Sie sollten vor allem darauf achten, dass der Text

Denn dann erfassen Besucher die Informationen in Kürze und haben eine positive Nutzererfahrung.

In kurze Abschnitte gliedern

Zum „einfachen Schreiben“ gehören auch kurze Abschnitte. Zu lange Absätze sorgen dafür, dass Leser ermüden und Informationen schlechter einordnen können. Indem Texter thematisch passende Abschnitte mit einigen wenigen Sätzen formulieren, helfen sie ihnen dabei, das Gelesene besser einordnen zu können.

Mehrwert bieten

Webseiten-Betreiber sollten nicht einfach nur über sich und ihr Unternehmen schreiben. Im Zweifelsfall interessiert das einen Besucher schlichtweg nicht. Stattdessen sollten sich Betreiber fragen, wie sie Lesern einen Mehrwert bieten.

Besonders beliebt sind Texte, die Usern dabei helfen, Herausforderungen zu lösen. Das kann zum Beispiel eine Anleitung sein. Generell sind Informationen, die Besucher wirklich bei ihren Projekten weiterbringen, hilfreich und werden mit höherem Traffic belohnt.

Höherer Traffic sorgt wiederum für bessere Rankings und führt zu einer stärkeren Marke. Für einen guten Text ist Mehrwert also ein entscheidender Faktor.

Auf Storytelling achten

Nutzer suchen in der Regel nicht nur nach blanken Informationen, sondern wollen zumindest unterbewusst auch unterhalten werden. Ein Text schafft das, indem er eine Geschichte erzählt. Wie gesagt: Webseiten-Betreiber müssen dazu keinen Roman schreiben.

Aber eine kleine Alltagsanekdote, die zum Thema passt, zeigt die Persönlichkeit des Autors und lockert den Text auf. Insofern ist auch das eine Möglichkeit, Vertrauen zu schaffen.  

Sichtbar machen

Texte sollen nicht nur schick aussehen und Besucher begeistern – sondern im besten Fall dafür sorgen, dass Webseiten gefunden werden.

Aus diesem Grund sollten Webseiten-Betreiber eine Keyword-Recherche durchführen und sich fragen, welchen Suchbegriff User in Google eingeben würden, um die Homepage zu finden. Dann geht es ans Eingemachte: Dieses Keyword sollte häufiger im Text vorkommen, damit Google die Webseite unter diesem Suchbegriff auch anzeigt.

Das Keyword sollte zudem nicht nur im eigentlichen Text, sondern auch in einer ansprechenden Meta Beschreibung vorkommen. Nicht zuletzt können Link-Building-Maßnahmen erforderlich sein, um eine Webseite sichtbar zu machen.

Texte mit anderen Medien kombinieren

Texte sind wichtig – aber nicht alles. Ein guter Text entfaltet dann seine ganze Wirkung, wenn er mit anderen Medien kombiniert wird. Besonders entscheidend dabei sind Bilder, weil der visuelle Kanal beim Menschen sehr stark ausgeprägt ist. Aber auch Videos können der eigenen Webseite viel Würze verleihen.

Fazit: Texte müssen nicht schwierig sein

Eine Webseite zu betexten, ist leicht. Das liegt daran, dass für Webseiten vor allem einfache Text- und Satz-Strukturen sinnvoll sind.

Betreiber sollten ihre Sätze so einfach und kurz wie möglich formulieren. Auch thematische Abschnitte sollten nicht übermäßig lang sein. Kürzere Abschnitte helfen Lesern nämlich dabei, Informationen leichter zu verdauen.

Das Entscheidende in einem Text ist die Information. Kann ein Text Usern wirklich weiterhelfen? Löst er zum Beispiel eine Herausforderung für sie oder stellt Ihnen wichtige Infos zur Verfügung? Dann ist er in der Regel sinnvoll. Texte, die lediglich aufgeplustertes Marketing-Blabla vermitteln, sollten Webseiten-Betreiber dagegen lieber entfernen.

Webtexte sollten auf jeden Fall dazu genutzt werden, eine Homepage sichtbarer zu machen. Das schaffen Betreiber mit einem geeigneten Keyword und einer starken Meta Description. Wenn sie das umsetzen und ihre Texte geschickt mit anderen Medien kombinieren, haben Webseiten-Betreiber bereits viel erreicht.

Das Analysieren von Mitbewerber-Backlinks ist immer eine gute Idee. Verschiedene Ziele können damit verfolgt werden:

Während man die eigenen Backlinks auch in der Google Search Console angezeigt bekommt, benötigt man für fremde Domains spezielle Backlink-Tools. Hier unsere Übersicht von Backlink-Tools

Diese Strategie habe ich auch erfolgreich auf meinem Projekt masterpreise angewendet.

Wer in Google Analytics oder anderen Webanalyse-Tool schon einmal in die Traffic-Quellen untersucht hat, hat mit Sicherheit schon die Traffic-Quelle „Direct“ bzw „Direct / (none)“ gesehen. Was genau versteckt sich dahinter.

Oft wird direct damit erklärt das es Leute sind die die Adresse direkt in den Browser eingetippt haben. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit.

„Direct“ müsste eigentlich als „(not set)“ ausgewiesen werden, da es einfach nur bedeutet, dass dem Webanalyse-Tool keine Informationen über die Besucherherkunft vorliegen. Das eingeben der URL in den Browser (sogenannte „Direct Type-ins“) ist eine der Erklärungen für die nicht vorhanden Besucherquellen-Informationen, aber es gibt auch viele andere Erklärungen.

Weitere Erklärungen für „direct“

„Echten“ Direct-Traffic erkennen

Ob es sich um echten direct-typ-in-Traffic handelt, kann man nicht mit Sicherheit nachträglich sagen. Es gibt aber Hinweise die dafür sprechen können das es KEIN direct-typ-in-Traffic ist:

Direct-Traffic weiter unterteilen

Es gibt eigentlich nur gute Methoden um Direct-Traffic zukünftig besser untersuchen zu können.

Landingpage-Filter

In Google Analytics kann ein Filter gebaut werden, der die Landingpage des direct-Traffics untersucht und dann Source/Medium umschreibt. So könnte man die 2 Gruppen „direct-home“ und „direct-deep“ erstellen.

UTM-Parameter

Wenn man vermutet das ein Großteil des Traffics aus Quellen kommt die man selber verwaltet (PDFs, Email etc), dann sollte man anfangen diese Links mit utm-medium/source-Parametern zu versehen. Denn ohne UTM-Parameter wird ein Besucher aus Outlook als direct erkannt. Verschickt man die gleiche Email mit utm-medium=CRM als zusätzlichen Parameter, erkennt Google diesen auch als CRM-Traffic.

Neulich wurde ich in einem Seminar von mehreren Teilnehmern verwundert angeschaut, als ich erzählt habe was mit Conversiontracking so alles möglich ist. Darum möchte ich hier möchte ich einen möglichst umfassenden Einstig in das Thema Conversiontracking geben. Denn in meinen Augen ist effizientes Marketing ohne Conversiontracking nicht möglich.

Was ist Conversiontracking?

Conversiontracking ist eine spezielle Funktion im Rahmen der Webanalyse. Dabei wird gemessen, wie oft eine Conversion (also ein Webseiten-Ziel) stattfindet und kann diese Zahlen dann später mit anderen Metriken vergleichen.

Was kann Conversiontracking messen?

Im Grunde kann fast jede Interaktion mit der Webseite als Conversion definiert und gemessen werden. Für ein Onlineshop ist die wichtigste Conversion sicher der Kauf. Daneben gibt es aber noch weitere Conversionarten, wie der Aufruf einer bestimmten Seiten und spezielle Events (z.B. Clicks). Aus diesen beiden Ereignissen lassen sich dann eine Vielzahl von verschiedenen  Webseitenzielen als Conversion definieren. Hier einige gängige Beispiele:

Spezialform eCommerce-Tracking

Eine besondere Variante des Conversiontrackings ist das eCommerce-Tracking. Als Shopbetreiber ist es essentiell wichtig, mehr über seine Bestellungen zu wissen. Darum sollte man nicht nur zählen, dass eine Bestellung generiert wurde, sondern mindestens auch noch welcher Umsatz mit welchen Produkten generiert wurde. Zusätzlich können auch noch viele andere Informationen übergeben werden, wie Versandkosten, Rabatte, Zahlungsart und so weiter.

Warum brauche ich Conversiontracking?

Der Sinn von Conversiontracking liegt auf der Hand. Die Webanalyse soll nicht nur die Anzahl von Besucher messen, sondern auch noch, wie oft bestimmte Schlüsselaktionen durchgeführt werden. So kannst du erkennen, wie erfolgreich deine Webseite wirklich ist.

Warum aber ein spezielles Conversiontracking?

Es ist richtig, um einfach nur die Anzahl der abgeschickten Formulare zu erfahren, benötigt man kein Conversiontracking. Hier könne man auch manuell nachschauen, wie oft zu Formularbestätigungsseite aufgerufen wurde. Ohne das Conversiontracking gibt es aber entscheidende Nachteile:

Wenn man dies nun so entsprechend einstellt hat, kann man sich ganz einfach Auswertungen wie die folgende nutzen:

Conversionauswertung

Jetzt kann ich genau sehen, über welchen Kanal ich wie viele Anmeldungen generiert habe und auch, wie hoch die relative Anmelderate ist. So kann ich leicht entscheiden, auf welche Kampagnen, Partner oder Kanäle ich mich konzentrieren sollte.

Wie richtige ich Conversiontracking ein?

Jetzt werde ich auch endlich zeigen, wie man die Conversions einrichten kann. Hierfür benutze ich Google Analytics, was vermutlich die meisten nutzen werden.

Im ersten Schritt gehen wir in den Verwaltungsbereich von Analytics.

Conversion-Verwaltung

Dann in die Zielverwaltung.

Ziele

Und letztlich in die Verwaltung der einzelnen Ziele:

Zieldefinition

Hier können nun verschiedenste Ziele definiert werden. Wenn die URL ihrer Formular-Bestätigungsseite etwa „http://IRHEDOMAIN.DE/kontakt/danke.html“ ist, dann muss man folgendes in den Ziel-Einstellungen definieren:

Übereinstimmung: ist gleich

Adresse: „/kontakt/danke.html“

Wenn man möchte, kann man noch einen Wert hinterlegen. Dieser sollte dem entsprechen, was Ihnen die Zielerreichung wert ist.

In Google Analytics können derzeit 20 verschiedene Conversionziele parallel definiert sein.

Sobald die Einstellungen gespeichert sind, wird nun jede definierte Schlüsselaktion als Conversion gezählt.

Welches Conversion-Setup ist sinnvoll?

Welche Conversions man messen sollte, ist natürlich stark davon abhängig welches Geschäftsmodell und Webseitenziel man verfolgt. Hier findest du sicher in den Beispielen oben passende Anregungen. Wichtig ist, dass immer das wichtigste Ziel gemessen wird. Wenn also eine Anfrage das Ziel ist, muss dies unbedingt auch messbar sein.

Gleichzeitig sollte dies auch ein Ziel sein, das von einer Sinnvollen Anzahl von Besuchern durchgeführt wird. Hat man ein Ziel, das von nur einem Besucher pro Monat erreicht wird, wird man es schwer haben, signifikante Daten zu erhalten. Eine so geringe Anzahl spricht eher für Zufallstreffer. Gleichzeit ist das Ziel  fragwürdig, wenn jeder 2. Besucher es erreicht. Auch hier würde es nur wenig Unterscheidung zwischen den Besuchertypen geben.

Es kann durchaus sinnvoll sein, mehrere Ziele zu definieren. Wenn beispielsweise neben der Anmeldung auch eine direkte Buchung möglich ist, sollte auch dies gemessen werden. Des weiteren macht auch eine Messung von Micro-Conversions Sinn. Sobald du jedoch auf eine Multi-Conversion-Messung umsteigst, solltest du unbedingt mit den Conversion-Werten arbeiten. Durch diese Werte ist es nun möglich, die Ziele untereinander zu gewichten. Entsprechend sollte die Auswertung dann auch nicht mehr auf Basis der Conversion-Anzahl durchgeführt werden, sondern auf Basis der Summe der Conversionwerte.

Welchen Sinn haben Micro-Conversions?

Wie gerade erwähnt, kann eine Messung von Micro-Conversions durchaus Sinn machen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn das Hauptziel von den Besuchern nicht besonders oft erreicht wird.

Mirco-Conversions sollen als Indikator dafür dienen, wenn ein Besucher zwar das Ziel nicht erfüllt hat, sich aber trotzdem in anderer Weise qualifiziert hat. Diese Besucher sind dann mehr Wert, als komplett unqualifizierte Besucher. Diese Qualifikation kann dadurch entstehen, dass jemand bereits „auf dem Weg“ zum Ziel war. Ein Beispiel ist hier das Legen eines Artikels in den Warenkorb eines Online-Shops. Andere Micro-Conversions können sein, wenn ein Besucher besonders aktiv war, sich also Material herunter geladen hat oder besonders viele Seiten aufgerufen hat.

Durch diese Micro-Conversions lassen sich gute von schlechten Kampagnen und Besucherquellen deutlich schneller trennen. Um eine signifikante Aussage über die Traffic-Qualität treffen zu können, muss ich nicht mehr warten, bis viele von den seltenen Hauptzielen erreicht werden, sondern kann bereits auf Grund der deutlich häufigeren Zwischenziele eine Aussage über die Qualität treffen.

Des Weiteren können Micro-Conversions als Indikator für Branding-Effekte dienen. Besucher die eine Mirco-Conversion erreicht haben, haben auch mit Sicherheit auch die Markenbotschaft aufgenommen und werden diese unbewusst speichern. Auch für die Grundlage der Conversion-Attribution im Rahmen des Customer-Journey-Trackings können Micro-Conversions genutzt werden.

Wie werden Conversions gezählt?

Wenn man seine Ziele definiert, sollte darauf geachtet werden, wie die Conversions durch die Webanalyse-Software gezählt werden. Während einer Session (Besuch) kann ein Besucher mehrere (verschiedene) Conversions erreichen. Die identische Conversion wird jedoch nur ein mal pro Besuch gezählt.

Converversiontracking ist also nicht direkt geeignet um Ziele zu definieren, die häufiger je Besuch erfüllt werden. Dafür ist das Event-Tracking geeigneter.

Angenommen in einem Shop wird der Besuch des Warenkorbes und der Kauf jeweils als eigenständige Conversion gemessen. Wenn der Besucher nun 5 mal den Warenkorb besucht und am Ende eine Bestellung auslöst, werden 2 Conversions gezählt: 1x der  Warenkorb und 1x der Kauf.

Fazit:

Ich hoffe ich konnte deutlich machen, dass erst durch ein sauberes Conversiontracking eine Bewertung von Kampagnen sinnvoll ist. Ohne diese Bewertung kann keine sinnvolle Aussage über das Ergebnis einer Kampagne getroffen werden. Und ohne das Ergebnis einer Kampagne zu kennen, wirst du weiter blind Geld verbrennen.

Grundsätzlich sollte man sich mit den Adwords-Richtlinien natürlich vertraut machen und auch versuchen diese einzuhalten.

Sollte doch einmal eine Anzeige abgelehnt werden, ist dies nicht weiter schlimm, besonders wenn es sich dabei um ein eher technisches Problem handelt. Die Anzeige kann korrigiert oder gelöscht werden und alles ist wieder gut.

Ich finde, das es sogar dazu gehört, dass gelegentlich mal Anzeigen abgelehnt werden, wenn man versucht bei der Anzeigenoptimierung die Grenzen zu testen.

Nur wenn man sehr häufig versucht Anzeigen zu erstellen, die gegen die Richtlinien verstoßen, kann es zur Kontosperrung führen. Dies ist vor allem der Fall, wenn man aktiv durch Tricks oder Täuschungen die Richtlinien umgehen will.

Frage:

Wie kann ich meine index.html auf die Startseite weiterleiten?

Zusammenfassung:

um die URL index.html auf die Domain ohne Pfad per htaccess weiterzuleiten fügst du einfach folgende Zeilen in die .htaccess-Datei ein:

RewriteEngine On
RedirectMatch 301 /index.html$ /$1

Ausführliche Antwort:

Du möchtest nicht das deine Startseite auch unter /index.html (oder index.php) erreichbar ist und einfach alle Besucher nur auf DIENE-DOMAIN.de/ schicken? Wir zeigen dir wie du das ganz einfach machen kannst. Dafür gibt es 2 Möglichkeiten:

Via htaccess

Wenn du einen normalen Apache-Webserver hast und selber Datein auf diesem Server bearbeiten kannst, dann ist die einfachste Möglichkeit eine entsprechende Weiterleitungsregel in der htaccess-Datei zu hinerlegen. Folgende 2 Zeilen müssen enthalten sein:

RewriteEngine On
RedirectMatch 301 /index.html$ /$1

Solltest du noch keine htaccess-Datei haben oder dich generell damit nicht auskennen, haben wir für dich eine entsprechende htaccess-Weiterleitung-Anleitung zusammengestellt.

Via CMS

Sollte der Weg über die htaccess für dich nicht das richtige Sein, kannst du auch in fast jedem CMS direkt im Backend solche Weiterleitungen anlegen. Teilweise brauchst du dafür ein Plugin.

WordPress

Wenn du wordpress benutzt, empfehlen wir dir das Plugin Redirection. Wenn du dies installierst, kannst du die Weiterleitung der index.html (oder jeder anderen URL) wie folgt anlegen:

Hat dir diese Anleitung nicht weitergeholfen? Lass uns in den Kommentaren wissen, wo das Problem liegt.

Im Dezember 2014 haben 2 Freunde in Gelsenkirchen der Burgerladen „Bang Bang Burgers & Beer“ gegründet. Sie waren neu in diesem Geschäft, hatten eine chaotische Organisation und nach der Eröffnung täglich nur eine handvoll Kunden im Lokal. Trotzdem haben Sie es geschafft, in nur 2 Monaten das Runder rumzureißen. So haben sie in nur 12 Monaten über 30.000 Bürger verkauft und sind nun jedes Wochenende ausgebucht.

Ich möchte dir hier zeigen, wie auch du ähnliche Ergebnisse für dein Restaurant erreichen kannst.

Mit einer guten Strategie und gezielten Facebook Ads zum Erfolg

Der Erfolg der Kampagne beruht auf 3 Faktoren, auf die ich im Folgenden genauer eingehen möchte:

Die Recherche

Damit eine Kampagne erfolgreich wird, ist es wichtig zu wissen, wie man seine Kunden am besten anspricht und erreicht. Welches Verkaufsargument hast du, dass neue Kunden unbedingt bei dir kaufen sollten? Für Inspirationen ist es immer ratsam eine Konkurrenzanalyse durchzuführen, da du von ihnen sehen kannst, womit sie werben und welche Zielgruppe sie damit erreichen.

Im Falle des Burger Restaurants haben sie einige Tools benutzt, um bei ihrer geplanten Facebook Anzeige die optimale Werbestrategie herauszufinden.

Diese Tools kannst du ebenso verwenden:

Bei deren Recherche hat sich herausgestellt, dass sie auf eine Anzeige mit Bildern von ihrem Lokal oder dem Team verzichten sollten. Große, ansprechende, appetitanregende Nahaufnahmen von Burgern haben hingegen auch bei anderen Burgerfilialen zu überdurchschnittlichen Interaktions- und Sharing- Raten geführt.

Das Targeting

Bevor du eine Anzeige startest, musst du dir bewusst sein, welche Zielgruppe du ansprechen willst. Denn am Beispiel von Burgers & Beer wäre die Zielgruppe von über 2,5 Millionen FC Schalke 04 Fans viel zu weit gegriffen und man würde am Ende niemanden erreichen. Daher habt sich das Burger Restaurant entschieden 2 Zielgruppen anzusprechen: Zum einen die lokale Bevölkerung in Gelsenkirchen und zum anderen nur die eingesessenen FC Schalke Fans, die bestimmte Interessen erfüllten wie FC Schalke 04 Fan Community, Königsblauer Planet, FC Schalke 04 II, Knappenschmiede und Rudi Assauer. Eine Schnittmenge dieser beiden Zielgruppen ergaben 41.000 Leute, welche es nun galt für ihr Produkt zu überzeugen.

Die Anzeige

Das Restaurant schaltete auf Facebook mit den nun gelernten Informationen eine Anzeige, die auf verschiedenen Kanälen lief. Bereits nach den ersten ausgegebenen Euros konnte im „Split Testing“ herausgefunden, welches Anzeigeformat performant ist und welches schlecht skalliert. Dies haben Sie gemacht, indem ein und die selbe Anzeige auf dem Desktop auf der rechten Seite, auf Desktop im Newsfeed und auf Mobil im Newsfeed geschaltet wurde. Es hat sich herausgestellt, dass die Werbeanzeige auf der rechten Seite eine schlechte Klickrate aufwies, wohin gegen die Anzeige im Newsfeed für eine gute Interaktionsrate gesorgt hat. Sie stellten fest, dass die Anzeige im Newfeed gar nicht als eine Anzeige wahrgenommen wird und somit potenzielle Kunden viel natürlicher anspricht.

Nachdem der optimale Kanal gefunden war, galt es nun, die Facebook Anzeige zu skallieren. Es gibt dafür die Möglichkeit des „Scaling Up“ oder „Scaling Out“. Scaling Out bedeutet, dass man versucht, neue Zielgruppen anzusprechen. Scaling Up -wofür sich auch Burgers & Beer entschieden hat- ist das Erhöhen des Budgets, um alle Leute deiner Zielgruppe zu erreichen. Danach kontrollierten sie täglich die Klick- und Interaktionsraten. So schalteten sie Schrittweise immer die schlechter performierenden Anzeigen ab und erhöhten so automatisch das Budget für die „besseren“ Anzeigen, da sie immer ein festes Tagesbudget von 20€ gesetzt haben.

Mit einer weiteren Anzeige, die alle vorherigen übertrumpfte, hat Burgers & Beer herausgefunden, wie aus ihrer Sicht die optimale Anzeige für ein Burgerladen aussehen muss:

  1. Ein großes Hauptfoto in Nahaufnahme, worin nicht nur in Fotoshop, sondern auch in der Küche Stunden an Zeit investiert worden sind.
  2. In der Bild-Vorschau der Gallery Post wurden zwei weitere Gerichte des Monats präsentiert.
  3. Das dritte Bild in der Vorschau unten zeigt die gesamte Palette des Menüs, wobei bei jedem Bild darauf geachtet wurde, dass es zum weiter klicken einläd. Ebenso wurde die Reihenfolge bewusst gewählt.
  4. Der Anzeigentext hört genau bei den Beilagen auf. Damit wird auch zum weiterlesen angeregt.

Bei der Optimierung und Pausierung von Anzeigen sollte man auf folgende Kriterien achten:

sind Indikatoren, dass eine Anzeige abgeschaltet werden sollte.

Fazit

Kurzfristig sind die eigenen Fans sehr performant. Da die Anzahl aber begrenzt ist, ist die Zielgruppe schnell erschöpft. Mittelfristig ist ein Targeting mit Interessen erfolgreicher, da die Interessen Fanunabhängig sein können und sich einer breiten Masse an Personen bedienen. Auf lange Sicht hat die Lookalike Audience das Rennen gewonnen.

Folgende Dinge solltest du für deine nächste erfolgreiche Werbekampagne beachten:

Frage:

Wie bekomme ich mehr Backlinks?

Antwort:

Wie du sicher bereits weißt, sind Backlinks eines der drei wichtigsten Hauptbestandteile des Rankingalgorithmus bei Google. Damit dein Ranking gesteigert wird, sind mehr Backlinks für deine Seite meist eine sehr voranbringende Maßnahme. Daher werde ich dir hier Möglichkeiten zeigen, wie du auch für dein kleines- oder mittelständisches Unternehmen mit einer einfachen Webseite mehr Backlinks generieren kannst.

Links kaufen

Ein gekaufter Link verstößt ganz klar gegen die Richtlinien von Google. Der Grund ist vor allem, dass Google verhindern will dass Seitenbetreiber durch eine Vielzahl von irrelevanten und unnatürlichen Links ihre Position in Google künstlich verbessern. Aus diesem Grund hat Google auch viel unternommen um diese Maßnahme zu erkennen. Im besten Fall würde Google diese Links dann einfach entwerten, im schlimmsten Fall wird Google die ganze Webseite aus den Suchergebnissen ausschließen. Darum würde ich vom Linkkauf in den meisten Fällen auch abraten.

Wenn jedoch eine Webseite hat auf der ein Link zur eigenen Seite absolut sinnvoll und natürlich wäre und man die Chance hat durch eine finanzielle Vergütung den Seitenbetreiber zum integrieren eines Links zu motivieren, kann dies in meinen Augen durchaus eine valide Option sein. 

Es ist nur recht schwer diese Maßnahme zu skalieren ohne das die Bedingungen „sinnvoll und natürlich“ darunter leiden. Wenn man mehr als ein paar Links kaufen möchte, gibt man sich schnell mit minderwertigen Links zufrieden und riskiert eine Abstrafung.

Verzeichnisse

Während es Anfang der 2000er noch üblich war seine Seite in z.T. hunderte Webkataloge und Verzeichnisse einzutragen ist dies schon länger nicht der Fall. Bei allgemeinen Webkatalogen gibt es 2-3 Stuck die noch eine Relevanz haben und wo sich der Aufwand einer Eintragung lohnt. Viel mehr lohnt sich nicht und führt im Zweifel nur dazu das Google Spam-Maßnahmen erkennt. 

Bei branchenbezogenen Verzeichnissen oder Top-Listen ist dies etwas anders. Gibt es im Internet  Verzeichnisse oder Listen von Webseiten/Unternehmen die genau zu ihrem Angebot passen, dann kann ein Eintrag durchaus sinnvoll sein, vor allem es sich um eine anerkannte Seite mit vielen Besuchern handelt. 

Communities

Wenn man in öffentlichen Communities aktiv ist, hat man auch öfters die Möglichkeit Links zur eigenen Webseite zu Platzieren. Dies ist zwar recht zeitaufwändig und die Links sind oft einzeln nicht besonders stark, können in Summe aber helfen. Typische Möglichkeiten sind Forenposts, Frage-Antwort-Portale, Blog-Kommentare. Auch hier ist wieder darauf zu achten, das die Communities öffentlich sind (damit der Google-Bot diese finden kann) und möglichst themenrelevant sind.

Stellenangebote

Pressemitteilung

Pressemitteilungen, die besonders in kostenlosen Portalen und über Verteiler bereitgestellt werden, ist die Veröffentlichung und Verbreitung über viele Seiten extrem einfach. Da diese Methode oft ausgenutzt wird, ist diese Maßnahme auch nur mit Vorsicht zu genießen. Genau wie bei den Verzeichnissen gilt die Regel: schnell und viel ist nicht gleich besser.

Bestehende Kontakte nutzen

Eine absolut saubere Methode und mit überschaubarem Aufwand ist die Möglichkeit, seine bestehenden Kontakte zu nutzen und zu fragen, ob man seine Webseiten (gegenseitig) verlinken kann. Die meisten gehen sehr gerne auf diese Möglichkeit ein, da bereits viele die Relevanz von Verlinkungen kennen.

Partner

Du hast Geschäftspartner, die deine Leistungen schon regelmäßig empfehlen? Warum nutzt du nicht die Möglichkeit, diese Empfehlungen auch auf der Website klar erkennbar widerzuspiegeln.  Dieses Vorgehen ist völlig legitim und stärkt dein Ranking der Seite.

Anbieter

Welche Produkte oder Leistungen nimmst du in Anspruch? Wem bezahlst du regelmäßig Geld? Das kann von dem Lieferanten über die Werbeagentur bis hin zur Reinigungskraft alles sein. Oft suchen Anbieter händeringend nach Referenzen und Testemonials (Zitate). Gehe alle deine Anbieter durch und biete dich als Testemonial an. Als Gegenleistung kannst du um eine Verlinkung auf deine Website bitten, wobei viele Testemonials automatisch die Verlinkung zum Kunden herstellen. Nichts desto Trotz solltest du darauf achten, dass dein Backlink von der Anbieterseite auch wirklich implementiert ist.
 

Kunden

Du hast zufriedene Kunden, die dich weiterempfehlen würden? Dann bitte sie doch, dies auch auf ihrer Webseite zu tun. Viele haben bereits eine Partner-Seite die sich dafür anbietet.
 

Aktivitäten

Es gibt eine Reihe von organisierten Veranstaltungen, die auch eigene Webseiten betreiben und verschiedene Verlinkungsmöglichkeiten bieten. Je aktiver du bist, um so mehr potential besteht hier. Gehe alle diese Möglichkeiten durch und prüfe, welche der Möglichkeiten noch nicht genutzt werden. Dann nehme Kontakt auf und richte derartige Verlinkungen ein. Das kann beispielsweise dein Business- Stammtisch oder das bevorstehende Stadtfest sein, an dem du dich tatkräftig engagierst.
 

Messen, Kongresse, Konferenzen & Tagungen

Hier gibt es oft Listen mit Teilnehmern, Ausstellern und Sponsoren. Prüfe wo du wie aktiv bist und bitte um entsprechende Verlinkung.
 

Fach-Vereine, Verbände

Auch bei den Verbänden gibt es Mitgliederlisten. Sei stets aufmerksam und prüfe seine Beziehungen. Vielleicht entdeckst du ungenutzte Backlink -Potenziale.
 

Gemeinnnützige Vereine

Bist du in einem Sportverein oder einem anderen gemeinnützigen Sozialen Verein tätig? Möglicherweise bist du auch Sponsor von einem Verein. Dann solltest du auf jeden Fall die Verlinkung für deine Seite einfordern, sofern sie standardmäßig nicht vorhanden ist. Aber auch, wenn du nur Mitglied bist, kannst du dir eine Websiteverlinkung verhandeln, wenn du beispielsweise besondere Arbeit für den Verein leistest.
 

Communities

Soziale Netzwerke, Linkedin & Xing

Wo bereits aktiv? Hast du bereits überall ein Profil oder kannst du auf einer der Plattformen noch ein Profil anlegen? Besteht auch bereits überall eine Verlinkung zu dir? Prüfe die Backlinks, sonst verschenkst du kostbare Verlinkungen.
 

Foren

Oft gibt es passende Fach-Foren oder allgemeine Foren mit passenden Boards. Hier lohnt es sich alleine aus Werbezwecken, regelmäßig aktiv zu werden und sich an Diskussion zu beteiligen. Betreibe aber niemals „Linkspam“ oder poste einfach so Links. Das kann gegen die Nutzerrichtlinien verstoßen und du kannst im schlimmsten Fall dauerhaft gesperrt werden und dein Banklink ist sowieso gelöscht. Im Forum gibt es aber trotzdem viele ligitime Möglichkeiten, deine Links zu setzten, wie z.B.:
 

Blogkommentare

Eine der einfachste Möglichkeiten, Banklinks zu erhalten, sind Kommentarlinks in Blogs. Doch Blogger kennen die Problematik und sind mittlerweile sehr sensibel. Darum werden solche Posts (s. Foren) oft entwertet (nofollow) oder gleich gelöscht. Wenn dein Beitrag aktiv etwas zur Diskussion beträgt, dann sind auch gelegentlich mal Links möglich. Der Aufwand ist aber für meist nur einen einzigen legitimen Link selten rentabel. Darum sollte man dies eher als Networking für spätere Gastbeträge oder Kooperationen ansehen.
 

Gastbeiträge & Interviews

Es gibt viele Möglichkeiten, Backlinks in Blogs, Potcasts, Videos oder Magazinen. zu erhalten. Am besten recherchierst du passende Plattformen zu einem Themenfeld deiner Wahl. Du kontaktierst den Betreiber und bittest ihn, dass du ein Video, Gastbeitrag oder Artikel zu einem konkreten Themen erstellst, welcher nicht werblich oder kommerziell orientiert sein sollte. Je mehr Wert du mit diesem Beitrag für die Leser/User der Seite bietest, um so eher wird dir dieser Gastbeitrag gestattest werden und deine Verlinkung steht.
 

Mehrwert auf der eigenen Seite

Wenn es auf Webseite etwas gibt, das einen herausragend Mehrwert bietet, wird oft von alleine verlinkt. Der Mehrwert lässt sich mit passenden Multiplikatoren streuen. Das können beispielsweise Informationen in Text-, Bild- oder Videoform sein. Alterativ können in deiner Website auch besondere Tools oder Dienste implementiert sein. Diese sollten aber aber auch wirklich einen Mehrwert bieten, als was es schon auf dem Markt gibt. Beispielsweise wäre niemand an einem einfachen Onlinetaschenrechner auf deiner Seite interessiert, weil es schon etliche andere Seiten gibt, die meist noch einen viel größeren Funktionsumfang aufweisen.
 

Sonstiges

Erwähnungen ohne Link

Wo ist dein Unternehmen bereits im Netzt erwähnt, hat aber kein Link? Nicht verzagen – Google fragen! Suche nach:
„DEIN UNTERNEHMEN“ -site:DEIN-UNTERNEHMEN.DE
in Google und du wirst die Seiten finden, die dich noch nicht verlinkt haben.
Überlege, wo du den Link selbst hinzufügen kannst und wo du noch um eine Verlinkung bitten kannst.
 

Werbung

Schaltest du bereits irgendwo (online oder offline) Werbeanzeigen? Dies ist eine ideale Möglichkeit, die bestehenden Ansprechpartner auch nach Möglichkeiten für Artikel, Gastbeiträge oder Interviews zu fragen. Oft bekommt man ein interessantes Paketangebot verhandelt.

Backlink-Analyse der Mitbewerber

Eine super Möglichkeit bietet sich besonders bei Mitbewerbern, um neue Ideen und Inspirationen zu bekommen. Tools wie Xovi, Sistrix oder Majestic helfen, die Links der Mitbewerber auszulesen und die einzelnen Backlinks zu betrachten. Dabei sollte man sich auf die starken Links konzentrieren. Viele Tools ermöglichen sogar einen Datenblattdownload, womit sich eine perfekte Liste zum Nachbauen erstellen lässt. Sollte es in deiner Region zu wenig interessante Mitbewerber geben, suche einfach in anderen Regionen oder wähle Webseiten ähnlicher Branchen.

Konkurrenzmonitoring

Mentions

Verlinkbaren Inhalt erstellen

Bestehende Links auf 404 prüfen

Soziale Netzwerke prüfen

Interviews führen

 

Das solltest du vermeiden!

Folgende Dinge solltest du nicht tun, da du sonst Gefahr einer möglichen Abstrafung durch Google läufst.
 

Übertreiben

Stets das Mittelmaß finden – lautet die Divise. Es ist nie ratsam, eine Methode zu übertreiben. Besonders bei Automatisierung hat man die Gefahr der einfachen Erkennung (Bsp: in Verzeichnisse, minderwertigen Blogs mit überdurchschnittlich vielen Verlinkungen oder anderen Formen von Linkspam). Es ist ratsam lieber weniger hochwertige als viele minderwertige Backlinks aufweisen zu können, denn je aufwändiger ein Link erstellt wurde, um so sicherer ist er meist.
 

Fokussieren

Do solltest dich nicht nur auf 1-2 Methoden zu beschränken, da dies für Google nicht unnatürlich wirkt. Besser ist es, du machst von jedem etwas.
 

Bilig einkaufen

100 Links für 9,99€ bei Ebay? Auf keinen Fall. Diese sind wertlos, wenn sie nicht sogar dein Ranking verschlimmern. Hände weg von allem, was zu günstig ist, um den Aufwand Wert zu sein. Außerdem sind diese Angebote meist zu unkonkret um zu wissen, welche Linkarten man eigentlich genau bekommt. Einzelne konkrete Aufgaben (Eintragung in Verzeichnis X,Y und Z) können gerne outgesourced werden.

Frage:

Warum bekommt eine neue Unterseite kaum Besucher?

Antwort:

Die Frage die man umgekehrt stellen muss ist, woher sollte die neue Seite denn Traffic bekommen? Hierfür muss man 2 Möglichkeiten betrachten.

Internen Traffic

Intern würde eine Seite nur viele Besucher bekommen, wenn diese auch oft bzw prominent intern verlinkt ist. Wenn ich eine Seite also nich in der Navigation, oder über aufmerksamkeitsstarke Teaser und Call-to-Action verlinkte, muss ich mich auch nicht über geringe Aufzuzahlen wundern.

Externen Traffic

Für externen Traffic würde man meist 2 Quellen erwarten: SEO und bezahlte Marketing Kampagnen. Den bezahlten Traffic kann man leicht überprüfen in dem man in seine Kampagnen guckt. Habe ich diese Seite überhaupt als Landingpage aktiv und wenn ja mit welchem Traffic. Bei Suchmaschinen-Traffic dauert es i.d.R. eine Weile, bis eine neue Seite von den Suchmaschinen gefunden wird und dann als relevant eingeschätzt wird. Hier hängt es dann vor allem davon an, wie gut die neue Seite auf ein bestimmtes Keyword optimiert ist und gut diese Seite wiederum intern verlinkt ist. Wenn die neue Seite nur wenige interne Links hat und tief in der Seitenstruktur versteckt ist, muss man sich nicht wundert, wenn es sehr lange dauert bis diese irgendwann man SEO-Traffic bekommt.

Oft geht es im Online Marketing nicht immer nur darum, einen Nutzer direkt zum Kauf/Abschluss zu führen. Gerade bei Produkten mit längerem Entscheidungsprozess macht es oft Sinn schon weiter oben im Funnel den Nutzer anzusprechen. Möchte man dann aber nicht darauf vertrauen das der Nutzer von alleine wieder zurück kommt oder sich alleine auf Retargeting verlassen, braucht man keine Option den Nutzer persönlich zu identifizieren (De-Anonymisierung) und am besten eine Kontaktmöglichkeit zu erfragen (Lead-Generierung). Hier einmal verschiedene Beispiele wie man das machen kann.

Frage:

Wie erstelle ich keyword-optimierte Seiten?

Antwort:

Ein Grundprinzip im SEO besteht darin, dass man versucht die Unterseiten bzw Artikel einer Webseite auf bestimmte Keywords zu optimieren. In diesem Artikel möchte ich nicht darauf eingehen welche Faktoren man beim optimieren einer einzelnen Seite beachten muss (siehe Onpage-Faktoren) sondern ich möchte auf die Inhaltsstrategie eingehen mit der man entscheidet, welche Seiten man auf welche Keywords optimiert.

Grundsätzlich muss man überlegen, was für eine Art Webseite man hat. Eine Seite mit sehr vielen kurzlebigen Inhalten (z.b. News, Shop) würde man unterschiedlich optimieren als eine sehr statische Seite mit Evergreen-Inhalten. Ein Mix ist meist ungesund. Ich gehe im Folgenden mal davon aus das es sich um eine eher statische Seite handelt.

Nun muss man Seite für Seite der Webseite prüfen, ob und wenn ja für welches Keyword man diese optimieren möchte. Was bei einer kleinen Unternehmensseite oder einem jungen Blog nicht weiter schwer ist, kann bei einem gewachsenen Portal mit hunderten oder gar millionen von Unterseiten schnell aufwendig werden. Aber egal ob klein oder groß, es gibt verschiedene typische Fehler:

Fehler

Keine Ausrichtung auf Suchanfragen

Das häufigste Problem was ich immer wieder sehe ist, dass man versucht Seiten nachträglich auf ein Keywords zu optimieren was eigentlich nie eine sinnvolle Ausrichtung hat. Das können zwar durchaus informative oder unterhaltsame Inhalte, aber die erfüllen keine Suchanfrage. Wenn jemand nach etwas sucht, möchte er ein möglichst umfassendes, relevantes Ergebnis haben. Wenn meine Seite ein Thema anschneidet heißt dies aber noch lange nicht, dass es die Suchanfrage auch umfassend beschreibt. Wenn ich ein Artikel mit meiner eigenen Meinung zum Klimawandel schreibe, dann ist es noch lange kein gutes Suchergebnis zum Keyword „Klimawandel“. Denn hier gibt es vermutlich 100 Artikel die das Thema umfassender behandeln.

Alte Inhalte

Das 2. große Problem besonders bei Blog und News-Seiten sind veraltete Inhalte. Wenn der Präsident diese Woche einen Schnupfen hat ist das relevant und wird evtl auch gesucht. Aber nach einem Jahr vermutlich nicht mehr. Trotzdem ist der Artikel noch online.

Wiederholung

Ähnlich ist es, wenn ich jede Woche über Neuigkeiten in einem Thema schreibe. Anstelle einen zentralen, umfassenden Artikel gibt es dann viele verstreute Informationen auf der Webseite.

System-Seiten

Ein Problem was oft übersehen wird sind systemgenerierte Seiten. Denn neben den eigentlichen Seiten/Artikeln die man erstellt, gibt es in den meisten CMS aus Seiten für Autoren, Kategorien, Tags usw. Besonders bei intensiver Nutzung von Tags generierte man schnell hunderte oder tausende von Seiten die keinen echten Nutzen für Suchmaschinen haben. Nur weil man 3 Artikel mit dem Tag „Auto“ versehen hat, ist diese Auto-Tag-Seite noch lange keine relevantes Ergebnis für eine Google-Suche nach „Auto“.

Problem:

Aber warum ist das jetzt ein Problem? Wenn man viele dieser (für Suchmaschinen) sinnlosen Seiten hat, ist der Anteil relevanter Seiten einfach zu gering. Google findet keine Lust die Nadel im Heuhaufen zu suchen. Und wenn Google doch mal Nutzer auf die Seit schickt, generieren diese mit hoher Wahrscheinlichkeit negative Nutzersignale. So wird die Domain nach und nach abgewertet.

Lösung:

Die Lösung hierfür ist Indexhygiene. Das bedeutet das man möglichst nur gute Seiten in den Index lässt.

Im ersten Schritt bedeutet dass, das wir nur nicht einfach alle Seiten nehmen und dann irgendwelche halbwegs sinnvollen Keywords dran schreiben sondern umgedreht vorgehen. Wir suchen uns die Keywords auf die wird optimieren wollen, gucken ob es passende Seiten gibt und optimieren diese dann so lange, bis die Seite ein wirklich relevantes, umfassendes Suchergebnis ist. Und je Suchanfrage optimieren wird so auch immer nur EINE Seite.

Alle Seiten die dann noch übrig bleiben sortieren wir aus. Ist eine Seite nicht suchrelevant, wird aber trotzdem noch für andere Zwecke benötigt, stellen wir diese auf „noindex“. Wird eine Seite garnicht mehr benötigt, können wir sie auch einfach löschen.

Frage:

Wie kann man in einem Google Analytics Konto neue Benutzer hinzufügen oder deren Rechte verwalten kann.

Antwort:

Einen neuen Nutzer anlegen:

1. Verwaltung

1

Klicken Sie im oberen Menü auf den Punkt „Verwalten“

2. Nutzerverwaltung

2Klicken Sie auf „Nutzerverwaltung“. Je nach dem auf welcher Hierarchieebene der Nutzer hinzugefügt werden soll, wählen Sie das entsprechende Konto, Property oder Datenansicht.

3. Nutzer hinzufügen

3Tragen Sie nun die Email-Adresse des Nutzers ein, dem Sie Zugriff erteilen wollen. Es muss sich dabei um ein bestehendes Google-Konto handeln.

Nutzerrechte ändern

Das ändern von Nutzerrechten funktioniert ähnlich wie beim Anlegen eines Nutzers. Sie müssen lediglich in Schritt 3 die gewünschten Rechte in der Nutzerliste anharken.

Frage:

Sind lange Texte auf einer Webseite störend?

Antwort:

Wie so oft ist die Kurzantwort: It depents.

Um zu klären ob ein Text störend ist, müssen 2 Dinge geklärt werden.

  1. Wobei stören Texte?
  2. Warum stören Texte?

Wobei stören Texte?

Texte (und jede andere Art von Inhalt die eine Seite länger mache) könnten theoretisch dabei stören den Nutzer andere Dinge zu tun. Wenn es sich nicht um eine Content-Webseite (Blog, Magazin) handelt, sondern um einen Shop, eine Lead-Gen-Seite oder ähnliches, dann will man als Seitenbetreiber i.d.R. das möglichst viele Besucher etwas kaufen, abschließen usw. Entsprechend ist die eigentliche Frage ob lange Texte die Conversion-Rate reduzieren.

Warum stören Texte?

Texte stören bzw reduzieren die Conversionrate nur, wenn er den Besucher von etwas wichtigerem abhält. Die mögliche Gefahr ist also der Besucher vor lauter Text nicht sieht das es Angebote gibt bzw wie er da hin gelangt.

Darum ist es wichtig, alle wichtigen Elemente (Angebotsteaser, Call-to-Action-Buttons, Formulare etc) klar sichtbar zu platzieren. Eine gute Daumenregel ist, sowohl am Anfang als auch am Ende einen Hinweis zu den Angeboten zu haben. Besonders auf mobilen Geräten ist können auch sticky Teaser eine gute Lösung sein. Ist sichergestellt das alle Besucher die direkt zu den Angeboten wollen diese auch sofort sehen, können alle anderen Besucher in Ruhe sie ausführlichen Texte lesen.

Und die Gefahr das Seiten „zu lang“ sein können, besteht eigentlich auch nicht. Die User hören schon von alleine auf zu scrollen, wenn es sie nicht mehr interessiert. Je länger ein Text ist, um so mehr sollte man lediglich darauf achten, das man diesen gut strukturiert und eine einfache Navigation ermöglicht (Themenübersicht, Sprungmarken, sinnvollen Reihenfolge der Abschnitte und ggf eingeklappte Inhalte).

Frage:

Welche Tools gibt es um die Backlinks einer Webseite zu analysieren?

Antwort:

Hier eine kurze Übersicht

NamePreisAnmerkungStatistiken:
https://www.seo-united.de/backlink-checker/kostenlosjedes mal Spamabfrage beantwortennur Domainwert
http://www.seo-backlink-tools.de/kostenlosfindet bei bomaoo keine BL- datenbasis klein, mit reCAPTCHA
http://www.backlink-tool.org/kostenlosnur Domainrank
http://backlinktest.comkostenloslange wartezeit mit spam abfrage, datenbasis klein, externe Links, Qualität
https://www.seokicks.de/backlinks/ohne spamabfrage, nur teilweise statistiken sichtbardomainrank, #links
https://openlinkprofiler.orgnur für einige zusatzinfos kostenfreien account erstellensehr umfangreich in verschiedenen dimensionen, „Link Influence Score“, leider ist der score pro domain nur filterbar aber nicht darstellbar
https://de.majestic.com
http://www.backlinkwatch.com/kostenlos/ pM: 40 / 47 €spammi und kleine DB
https://de.semrush.comkostenlos / pM: 90 / 83 $kostenlos sehr eingeschränkt – nur top 10 sichtbarAuthority Score, sonst viele Dimensionen
https://suite.searchmetrics.comkostenlos / pM: 68 / 56 €kostenlos nur sehr eingeschränkt, übersicht nicht so schönPage Strength
http://bc.linkody.comkostenlos / pM: 14;23;44 / 10;17;34 (2,5,20 domains)kostenlos teilweise sichtbar, reCAPTCHA, verlinkbar mit G-Analytics, vergleich mit KonkurrentenMOZ (domainauth., pageauth.), spam Score, „Alexa Rank“, trustflow, citation flow
https://www.linkresearchtools.comkostenlos (Addon) / pM: unbezahlbarchrome und firefox addon für backlinks und addon für LTR Powerfrust (PageRank Ersatz)
https://ahrefs.comkostenlos / pM: 83 / 99 $kostenlos eingeschränktDomain Rating (DR) & URL Rating (UR)
https://linkminer.comkostenlos / pM: 26 / 45 €

— Gastartikel —

Eine häufige Frage, mit denen SEO-Experten immer wieder konfrontiert werden, ist: “Wie lange dauert es eigentlich, bis ich für Keyword X auf Platz 1 ranke?”. Da die Antwort auf diese Frage pauschal schwer möglich ist und von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängt, möchte ich in diesem Artikel auf ein paar grundsätzliche Dinge eingehen, die den Erfolg und die Dauer einer SEO-Kampagne maßgeblich beeinflussen.

Bevor wir allerdings zu diesen Faktoren kommen, möchte ich kurz eine Sache klarstellen: Letztlich kann kein SEO-Experte genau sagen, wie lange es konkret dauert, bis eine Seite für ein bestimmtes Keyword rankt. Der Suchmaschinen-Algorithmus von Google ist mittlerweile viel zu komplex geworden. Es ist deshalb besonders wichtig, dass man bei der SEO-Optimierung sehr strategisch und strukturiert vorgeht, um die vielen Faktoren so gut wie möglich zu berücksichtigen.

Im Wesentlichen hängt die Dauer einer SEO-Optimierung von den folgenden Faktoren ab:

Aus meiner Erfahrung hat sich gezeigt, dass die eben genannten 4 Faktoren die wichtigsten sind. In diesem Artikel möchte ich anschaulich zeigen, wie man sich ungefähr ausrechnen kann, wie lange ein Ranking für bestimmtes Keyword in den Top 3 dauern kann.

Ranking-Faktor 1 – Status Quo des Projektes / Domain Authority

Einer der wichtigsten Faktoren der einen maßgeblichen Einfluss auf die Dauer einer SEO-Optimierung nimmt, ist die bestehende Domain Authority des zu optimierenden Projektes.

Die Domain Authority ist eine kalkulierte Maßzahl für das Vertrauen bzw. den Trust einer bestimmten Domain gegenüber der Suchmaschine. Man kann sich das ungefähr so vorstellen, in dem man beispielsweise einen kleinen, gerade frisch gestarteten Blog einer Privatperson mit einer überregionalen Zeitung vergleicht. Es ist relativ logisch, dass die Zeitung in den Augen von Google wesentlich vertrauenswürdiger ist und deshalb auch bessere Rankings erhält.

Die Domain Authority wird durch folgende Faktoren ermittelt:

Pauschal kann man sagen, dass Websites mit älteren, “gereiften” Inhalten in den Augen von Google mehr Vertrauen genießt und deshalb automatisch bessere Rankings erzielt werden können.

Ranking-Faktor 2 – Stärke der Konkurrenz

Neben der Stärke der eigenen Domain, spielt natürlich auch die Stärke der Konkurrenz eine beträchtliche Rolle. Bei eigenen Projekten oder Kundenprojekten rechne ich nicht selten mit einer kalkulierten Dauer von 1-2 Jahren, bis sich wirklich gute Rankings einstellen. Eine Untersuchung vom SEO-Tool Ahrefs gibt dazu weitere spannenden Daten. Dieser Artikel ist besonders lesenswert.

Gerade bei Keywords mit einem hohen Suchvolumen ist die Konkurrenz auf dem deutschen Markt mittlerweile so stark, dass eine schnellere SEO-Optimierung kaum mehr möglich ist. Bei sogenannten Longtail-Keywords kann ein Ranking natürlich wesentlich schneller erfolgen, weshalb man bei seiner Optimierung nicht nur auf Short-Head Keywords achten sollte.

Wenn ich also beispielsweise für das recht umkämpfte Keyword “SEO Agentur” ranken möchte, so muss ich mir die bestehende TOP-10 der Suchergebnisse sehr genau anschauen und deren SEO-Qualitäten abschätzen. Um dies zu tun, achte ich besonders auf die folgenden Faktoren:

Prinzipiell geht es darum, die Qualität der Konkurrenz im Vergleich zur eigenen Qualität zu beurteilen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist auch die sogenannte Link-Velocity. Dabei schaue ich mir an, wie viele Backlinks die Konkurrenz pro Monat ungefähr aufbaut. Dadurch kann ich mir ein grobes Bild davon machen, wie viel Budget oder Zeit dort pro Monat in Suchmaschinenoptimierung investiert wird.

Historie der Domain und Brand Searches

Ein wesentlicher Grund für gute Rankings bekannter Marken oder Autoritäten ist die Historie der jeweiligen Domain. Je gereifter ein Projekt ist, desto mehr Autorität genießt es in den Augen von Google. Man sollte jedoch nicht nur auf das Alter einer Domain schauen, sondern sollte vor allem darauf achten, wie viele ältere Backlinks mit einer gewissen Qualität die Domain hat und wie lange die einzelnen Unterseiten bereits indexiert sind. Es ist nahezu unmöglich, eine gereifte Domain innerhalb weniger Monate zu überholen, egal wie viel man in SEO investiert und wie gut die eigenen Skills sind.

Daneben sind auch die sogenannten “Brand Searches” in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Man sollte sehr genau darauf achten, ob die Konkurrenz bereits zu einer Marke geworden ist und Leute nicht nur nach den gewöhnlichen Keywords, sondern auch nach dem Markennamen suchen. Ist das der Fall, so wird ein gutes Ranking zusätzlich erschwert.

Ranking-Faktor 3 – Projektbudget und Ressourcen

Ist die Konkurrenz einmal analysiert, so sollte man sich Gedanken über das eigene Budget bzw. die Ressourcen machen. Handelt es sich beim Projekt um einen Kundenauftrag, so sollte man natürlich das Budget des Kunden ermitteln und im Verhältnis zur Konkurrenz beurteilen.

Nicht selten erlebe ich es, dass Kunden oder potenzielle Kunden für umkämpfte Keywords, wie beispielsweise auch für einen Online Shop relevant, ranken möchten, aber nicht mehr als 500 oder 1000 Euro im Monat für Suchmaschinenoptimierung ausgeben wollen. Eine gute und seriöse SEO-Agentur wird ihm bereits zu diesem Zeitpunkt mitteilen, dass sein Vorhaben unrealistisch ist und den Auftrag nicht annehmen.

Gerade wenn festgestellt wird, dass die Konkurrenz offensichtlich mehrere tausend Euro pro Monat in Content und den Aufbau von Backlinks investiert, macht es einfach keinen Sinn mit einem geringen Budget oder nicht vorhandenen Ressourcen in diesem Markt mitzumischen.

Vereinfacht gesagt ist es so, dass je mehr Geld ein Kunde oder man selbst in Suchmaschinenoptimierung investieren möchte oder kann, desto schneller stellen sich auch gute Ergebnisse ein. Bei einer geringen Domain Authority der eigenen Website dauert es aber trotzdem mindestens 6-12 Monate bis sich Ergebnisse einstellen, egal wie hoch das Budget ist.

Ranking-Faktor 4 – Die SEO-Fähigkeiten

Gerade SEO-Anfänger überschätzen oft ihre eigenen Fähigkeiten und die Stärke der Konkurrenz. Dieser Fehler ist auch mir einige Male passiert. Genau deshalb ist es so wichtig, bei umkämpften Keywords auf Leute mit Erfahrung zurückzugreifen, die auch die nötigen Ressourcen mitbringen.

Suchmaschinenoptimierung ist heute kein einfaches Spiel mehr, welches man mit ein paar Techniken gewinnen kann. Wer ernsthaft für bedeutende Keywords mit einer gewissen Nachfrage ranken möchte, der muss bereit sein, entweder viel Zeit in seine eigenen Fähigkeiten oder aber ein gewisses Budget in einen SEO-Fachmann oder eine SEO-Agentur zu investieren. Anfänger sollten sich deshalb gerade am Anfang eher auf weniger umkämpfte Keywords fokussieren und dort ihre Fähigkeiten erweitern. Bei einer Zusammenarbeit mit einer Agentur sollte man deshalb sehr stark auf die Referenzen und Erfahrungen achten, ansonsten verbrennt man unter Umständen viel Geld.

Zusammenfassung – Wie lange dauert eine SEO-Optimierung?

Eine pauschale Antwort auf die Frage: “Wie lange dauert eine SEO-Optimierung” gibt es leider nicht. Wie im Artikel beschrieben, sollte man sich an den genannten Faktoren orientieren. Eine gewisse Erfahrung im Bereich Suchmaschinenoptimierung ist von großer Hilfe. SEO wird immer mehr zum Marathon, weshalb man bei Projekten in umkämpften Märkten mit einer Zeitspanne von 1-2 Jahren kalkulieren sollte.

Wer schnellere Ergebnisse erwartet, sollte am Anfang neben SEO auf andere Kanäle wie beispielsweise Google AdWords oder Facebook-Werbung zurückgreifen. Langfristig zahlt sich eine gute Suchmaschinenoptimierung jedoch fast immer aus.

Über den Autor

Jannik Lindner ist seit 2015 im Bereich Online Marketing tätig und hat sich insbesondere auf den Bereich der Suchmaschinenoptimierung fokussiert. Er ist Mitgründer beim Verbraucherportal Kaufberater.io und betreut darüber hinaus Kunden mit seiner Agentur aus allen Branchen bei der Suchmaschinenoptimierung.

Oft ist es bei einem Onlineshop nötig, bestimmte URLs weiter zu leiten. Die beste Möglichkeit, um Links um zu leiten, ist in meinen Augen über die .htaccess-Datei, da man hier die größte Freiheit hat. Im folgenden möchte ich eine Sammlung von Anweisungen veröffentlichen, die ich bei verschiedenen Projekten benutze.

Mögliche Gründe für eine Weiterleitung:

Weiterleitungen aktivieren

Um eine Weiterleitung überhaupt erst zu ermöglichen, muss zuerst das Weiterleitungsmodul aktiviert werden. Hierfür benötigt man folgende Anweisung:

RewriteEngine On

Diese Anweisung muss einmalig VOR allen folgenden Anweisungen stehen.

Hierarchie von Weiterleitungen

Der Server geht die htaccess von oben nach unten durch. Bei der Kombination verschiedener Weiterleitungen ist also darauf zu achten, dass diese in der richtigen Reihenfolge ausgeführt werden. Der Server verwendet immer die erste Weiterleitung, deren Bedingung erfüllt ist. Beim Aufbau der Regeln sollte also darauf geachtet werden, eher mit wichtigen bzw. speziellen Anweisungen zu beginnen und am Ende die allgemeinen zu haben.

Umleitung von http auf https

RewriteCond %{HTTP:X-Forwarded-Proto} !https RewriteRule ^(.*)$ https://%{HTTP_HOST}/$1 [R=301,L]

Umleitung von https auf http

RewriteCond %{HTTPS} on
RewriteRule (.*) http://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [R=301,L]

Umleitung von „Subdomain www“ auf „Domain ohne www“

Diese Weiterleitung lässt sich relativ einfach realisieren mit folgender pauschaler Anweisung realisieren:

RewriteCond %{HTTP_HOST} ^www\.(.+)$ [NC]
RewriteRule ^(.*)$ http://%1/$1 [R=301,L]

Bei dieser Anweisungen werden alle Deeplinks und Parameter mit übernommen. Der Besucher würde also von „http://www.domain.com“ zu „http://domain.com“ weitergeleitet werden. Genauso aber auch von „http://www.domain.com/index.html“ zu „http://domain.com/index.html“.

Umleitung von „ohne Subdomain“ auf „Domain mit www“

Auch umgedreht ist dies einfach möglich:

RewriteCond %{HTTP_HOST} ^DOMAIN.de$ [NC] 
RewriteRule ^(.*) http://www.DOMAIN.de/$1 [L,R=301]

Weiterleitung einer einzelnen Unterseite

Hierfür benötigt man folgende Anweisung:

RedirectMatch 301 ALTER_PFAD$ ZIEL_PFAD$1

Die beiden Pfade müssen ersetzt werden. Ein Beispiel könnte dann so aussehen:

RedirectMatch 301 /index.html$ /startseite$1

Hier würde der Besucher bei dem Aufruf von „http://domain.com/index.html“ weiter geleitet werden zu „http://domain.com/startseite“.

Weiterleitung inkl. Unterseiten

Möchte man nicht nur eine einzelne Seite umleiten, sonder gleich alle, die einen bestimmten Pfad enthalten, muss die Anweisung angepasst werden

RedirectMatch 301 ALTER_PFAD ZIEL_PFAD$1

Die beiden Pfade müssen ersetzt werden. Ein Beispiel könnte dann so aussehen:

RedirectMatch 301 /thema1 /thema_neu$1

Hier würde der Besucher bei dem Aufruf von „http://domain.com/thema1″ wieder weiter geleitet werden zu „http://domain.com/thema_neu“. Die Weiterleitung greift aber auch für Unterseiten, wie „http://domain.com/thema1/seite1″.

Weiterleitung einer Unterseite auf eine andere Domain

Natürlich muss man nicht immer nur innerhalb einer Domain umleiten. Um eine einzelne Unterseite auf eine andere Domain um zu leiten, muss als Ziel-Pfad nur die ganze URL angegeben werden.

RedirectMatch 301 ALTER_PFAD ZIEL_URL$1

Das Beispiel würde dann also wie folgt aussehen:

RedirectMatch 301 /thema1 http://thema1.de/startseite$1

Parameter Umleiten

Oft reicht es nicht, nur statische Seiten oder Ordner um zu leiten. Müssen Parameter umgeleitet werden, werden die Anweisungen etwas komplizierter.

RewriteCond %{query_STRING} ^PARAMETER(.*)$
RewriteRule ^SEITE$ ZIEL-URL? [R=301,L]

Beispiel:

RewriteCond %{query_STRING} ^lang=en(.*)$
RewriteRule ^startseite$ /english/? [R=301,L]

Hier greift die Weiterleitung  von „http://domain.com/startseite“ zu „http://domain.com/english/“ nur, wenn der Parameter „lang=en“ gesetzt ist.

Parameter Löschen

Es ist nicht nur möglich, Parameter zum zu leiten, sondern diese auch zu löschen:

RewriteCond %{QUERY_STRING} PARAMETER$
RewriteRule ^(.*)$ /$1? [R=301,L]

Beispiel:

RewriteCond %{QUERY_STRING} lang=de$
RewriteRule ^(.*)$ /$1? [R=301,L]

Hierbei wird auf jeder Seite, z.B. „http://domain.com/startseite?lang=de“ der Parameter entfernt, also zu „http://domain.com/startseite“ umgeleitet. Das ganze funktioniert auch, wenn man den Parameter unabhängig vom Wert löschen will. Hierfür einfach folgenden Code verwenden:

RewriteCond %{query_STRING} id=(.*)$
RewriteRule ^(.*)$ /$1? [R=301,L]

Weiterleitungstypen

Da es nicht nur eine Weiterleitung gibt, stellt sich die Frage, wann welche zu verwenden ist. Im Kern gibt es 2 verschiedene Weiterleitungen:

Permanente Weiterleitung – 301

Diese Weiterleitung ist zu verwenden, wenn die Weiterleitung dauerhaft bestehen bleiben soll. Dies ist meist der Fall. Vor allem aber, wenn gelöschte URLs zu einem neuen Ziel umgeleitet werden.

Temporäre Weiterleitung – 302

Hier geht es um Umleitungen die nur vorübergehend sind. Das beste Beispiel hierfür sind Umleitungen während Wartungsarbeiten. Die Umleitung selber ist in beiden Fällen technisch gleich. Der Statuscode ist jedoch für beispielsweise Suchmaschinen wichtig. Diese entscheiden anhand des Statuscodes, wie mit der alten URL umzugehen ist.

Komplikationen mit dem Shopsystem (oder CMS)

Nahezu alle Shopsysteme, CMS oder Frameworks benötigen eigene htaccess-Weiterleitungen um zu funktionieren. Dies führt gelegentlich zu Komplikationen mit eigenen Anweisungen. Vor allem die Kombination aus WordPress und Parameter-Weiterleitungen war bei mir oft problematisch. Um dieses Problem zu beheben, reicht es oft, die fragwürdige Anweisung einfach VOR bzw. ÜBER die Anweisungen des Systems zu schreiben. So greifen diese zuerst.

Probleme mit Sonderzeichen

Alle Anweisungen in der htaccess werden mit der Reg-Ex-Logik gebaut. Da Regex selber viele Sonderzeichen als Operatoren nutzt, gibt es Komplikationen mit den Sonderzeichen in URLs. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Reg-Ex-Operatoren:

 ^ . $ ? * + ( ) [ ]

Soll eines dieser Zeichen in der URL vorkommen, sollte dieses mittels eines \ escapet werden. So wird z.B. aus „index.html“ „index\.html“

htaccess testen

Es gibt auch praktische Online-Tools mit denen man die wichtigsten htaccess-Weiterleitungen testen kann. Eines davon findest du unter htaccess.mwl.be   Ich hoffe ich konnte euch bei euren Fragen und Problemen helfen. Wenn du noch weitere Fragen zum Thema htaccess-Weiterleitungen hast, stelle diese gerne in den Kommentaren.

Wenn ich ein neues Projekt starte oder um eine Einschätzung einer Geschäftsidee gebeten werde, orientiere ich mich meist an folgenden Kriterien. Die Reihenfolge spiegelt dabei grob die Priorität wieder, die die einzelnen Bereiche für mich haben.

Der Ausgangspunkt: ein großes Problem

Mit Abstand der wichtigste Faktor für mich ist, wie groß das Problem für das ich eine Lösung biete. Der Grund dafür ist einfach: je größer das Problem ist dass ich lösen kann um so größer ist das Bedürfnis nach meiner Lösung. Und je größer das Problem ist, umso besser stehen die Erfolgschancen für diese Unternehmung. Das macht sich vor allem in 2 Bereichen bemerkbar:

Je geringer das Problem ist, dass man lösen möchte, um so mehr Arbeit um man in die Vermarktung stecken. Bei vielen “nice-to-have-Angeboten” ist den potentiellen Kunden schon alleine die Zeit sich mit der Lösung zu beschäftigen zu schade. Ich sage nicht, dass es nicht möglich ist, aber dann ist es halt wie “Kühlschränke an Eskimos” zu verkaufen.

Beeinflussende Faktoren

mangelhafte Alternativen

Hier geht es vor allem darum, welche bestehenden Möglichkeiten es für potentielle Kunden gibt ihr Problem zu lösen. Das betrifft einerseits direkte Konkurrenzprodukte (Brille von Fielmann vs.Brille von Apollo) aber auch alternative Lösungsmöglichkeiten (Brille vs. Kontaktlinsen). Je besser ein Kunde dein Bedürfnis bereits mit bestehenden Angeboten befriedigen kann, um so schwerer wird es für mich mein Angebot zu vermarkten.

ausreichende Nachfrage

Bei der Nachfrage geht um große des Marktes bzw die Anzahl der potentiellen Kunden. Je mehr Kunden es gibt, um so sinnvoller ist es ein standardisiertes Angebot zu entwickeln. Wenn es zu wenig Kunden gibt, wird die Angebotserstellung schnell wirtschaftlich nicht rentabel. Dabei ist es entscheidend, immer möglichst konservativ zu schätzen. Die Zahl der aller im Markt befindlicher potentieller Kunden ist dabei wenig relevant. Entscheidend ist, wie viele Interessenten ist auch realistisch erreichen wirklich zu Kunden konvertieren kann.

Softe Faktoren

technische Umsetzbarkeit

Hier geht es darum, ob ich überhaupt die Mittel habe, um ein Angebot zu erstellen. Die wichtigsten Faktoren dabei sind

Ohne diese Voraussetzungen kann ich mein Angebot nicht erstellen. Selbst wenn ich mir also eine gute theoretische Problemlösung ausgedacht habe, würde es an der Umsetzung scheitern. Dabei ist wichtig die benötigten Ressourcen nicht zu unterschätzen. Viele Menschen realisieren oft nicht, wie sehr Tätigkeiten die einzeln klein erscheinen (Artikel schreiben, Produkt einkaufen, Datensatz einpflegen) auf einmal gigantisch groß werden, wenn man diese tausende oder millionen Mal benötigt.

Solange jedoch das Potential der Geschäftsidee groß genug ist, hat man hier oft die Möglichkeit oder Partner, Investoren oder Kooperationen an entsprechende Ressourcen zu gelangen.

direkte Monetarierungsmöglichkeit

Je nach persönlicher Präferenz ist auch zu berücksichtigen, wann man sein Angebot monetarisieren kann und wie hoch die Zahlungsbereitschaft überhaupt ist.

Hier gibt es verschiedene Modelle

Je direkter die Vergütung erfolgt, um weniger Risiko geht man bei einer Unternehmung ein. Wenn man ein Angebot ohne Monetarisierung betreibt, kann man nur auf einen langfristigen Markenaufbau hoffen. Dies ist aber in meinen Augen nicht als Geschäftsmodell bezeichnet werden.

persönliches Interesse

Viele Leute sagen, dass man unbedingt ein “passion project” verfolgen sollte, sehe ich das etwas entspannter. Es gibt viele erfolgsversprechende Geschäftsideen in den verschiedensten themenbereichen. Je langweiliger oder unbeliebter ein Thema ist, um so geringer ist jedoch oft die Konkurrenz und um so erfolgversprechender ist somit die Idee. Sicher es es hilfreich, wenn man sich gerne mit einem Thema beschäftigt. Aber auch in andere Themen kann man sich oft schnell einarbeiten und Lösungen anbieten. Man sollte nur prüfen, dass das Thema nicht komplett gegen die eigenen Interessen geht. Denn man man sich überhaupt nicht dafür motivieren kann, wird man es auch erfolgreich vermarkten können.

fair & nachhaltig

Hier muss jeder selber entscheiden, wie die eigenen ethischen und moralischen Standard sind. Für mich persönlich gehören zu einem guten Geschäftsmodell auch folgende Grundsätze:

Fazit

Wenn man eine Geschäftsidee auf diese Faktoren prüft, bekommt ein ein gutes Bild davon, wie erfolgsversprechend die Idee ist. Dabei ist nicht gesagt, das eine Idee scheitern muss, wenn ein oder mehrere Kriterien nicht erfüllt werden. Gewisse Nachteile kann man in anderen Bereichen durchaus kompensieren. Es finden sich zahlreiche Beispiele dafür, wie erfolgreiche Unternehmen trotz verrückter Ideen oder fehlender Strategie aufgebaut worden sind. Das will ich nicht abstreiten. Aber es gibt eben auch unzählige erfolglose Unternehmungen. Der Sinn dieser Bewertungsfaktoren besteht darin die Erfolgschancen besser zu erkennen. Wenn man “die Eine” Geschäftsidee hat, an die man uneingeschränkt glaubt, darf man diese ja gerne unabhängig von irgendwelchen Bewertungen verfolgen. Oft hat man aber verschiedene Ideen oder sucht gezielt nach neuen Ideen. Das Ziel dieser Methode ist, sich genau die Geschäftsidee herauszusuchen, die das geringste Risiko zum scheitern bietet.